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Kronen Zeitung, 19.11.2010 |
Aus Stefan.Allerstorfer.at
Pensionist fängt Geisterfahrer mit NetzAngst macht erfinderisch! Denn die war bei einem 80-jährigen Kärntner der Auslöser für einen Geistesblitz: Nach einem Beinahe-Crash entwickelte der Pensionist ein Fischernetz zum Fangen von Geisterfahrern. "Mir sitzt der Schreck heute noch in den Knochen", schildert der 80-jährige Stefan Allerstorfer seine beängstigende Autobahn-Begegnung mit einem Geisterfahrer. "Wie kann ich solche Kerle stoppen?", grübelte der jetzt in Wien Meidling lebende Villacher bei der Heimfahrt - und grübelnd reiste der Ingenieur offenbar auch nach Indien. In einem Nationalpark kam ihm dann die zündende Idee. Allerstorfer: "Ich hab beobachtet, wie die Ranger einen Tiger im Netz fangen. Und da habe ich mir gedacht: So könnte man doch auch Geisterfahrer fangen." Wieder zu Hause, fing der rotweißrote Düsentrieb zu tüfteln an. Jetzt ist sein Auto-Fangnetz serienreif - und auf internationalen Erfindermessen preisgekrönt. Zuletzt gab es in Nürnberg Gold! Vielleicht auch, weil alles so einfach geht: Der Lenker rumpelt über einen Auslöser auf der Fahrbahn - schwupp schnellt die Fangvorrichtung aus der Verankerung. Schon zappeln Geisterauto und -fahrer im Netz. Kronen Zeitung, 19.11.2010, von Mark Perry und Gregor Brandl |
